Film von Lutz Rentner und Frank-Otto Sperlich
Geheimnisvolle Orte: Die Berliner Häfen
Heute sieht man kaum noch Güterschiffe in den Berliner Großhäfen. Im Westhafen hat sich ein modernes Logistikunternehmen entwickelt, das vor allem Bahn- und Straßenverkehr verbindet. Im Osthafen werden die Immobilien vermarktet, im aufwendig restaurierten Eierkühlhaus residiert heute der Weltkonzern Universal.
Die Geschichte
Nach Kriegsende fallen viele private Schiffsführer den Reparationen der sowjetischen Besatzungsmacht zum Opfer. Auch der Westhafen gerät bald schon wieder ins Visier der großen Politik. Während der Berlin-Blockade ist er ein wichtiger Umschlagsplatz für die Luftbrücke der Amerikaner. Mit dem Mauerbau werden die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Häfen eingefroren. Der Osthafen ist nun unmittelbares Grenzgebiet, direkt vor der Kaimauer verläuft der Todesstreifen.
Als mit der Wende die Zusammenarbeit der Häfen wieder möglich wird, zeigt sich immer mehr, dass die Politik die Binnenschifffahrt in der Region Berlin-Brandenburg so gut wie abgeschrieben zu haben scheint.
In dem neuen Film aus der Reihe “Geheimnisvolle Orte” zeigen die Autoren Lutz Rentner und Frank-Otto Sperlich die spannende und wechselvolle Geschichte der beiden Berliner Häfen.
Die Erstaustrahlung erfolgte am 22.10.11. Dabei wurden u.a. unsere 2. Vorsitzende, Frau Gisela Helm und Herr Horst Helm interviewt.
mehr: http://www.rbb-online.de/doku/geheimnisvolle_orte/beitraege/die_berliner_haefen.html
