Archive for Oktober 2009

„Brückenfahrt“

2009/10/31

Nicht gerade neu aber immer wieder „schön“ zu sehen. Was? Bitte anclicken: http://www.esys.org/news/towboat.html

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Wiedervereinigung ein Grund zur Dankbarkeit

2009/10/03

Saarbrücken (idea) – Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Saarbrücker Ludwigskirche haben am 3. Oktober die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit begonnen.

Der Feiertag erinnert an die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Vorausgegangen war am 9. November 1989 der Fall der Berliner Mauer. Wie der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider (Düsseldorf), sagte, sei der Mauerfall für alle „ein sichtbares Zeichen der verbindenden und grenzüberschreitenden Macht von Gewaltlosigkeit“ gewesen. Manche hätten das Ereignis auch als „ein Wunder Gottes“ gesehen. Die Erinnerung daran sei Anlass, Gott dafür zu danken, dass er seine Gegenwart und Menschenliebe nicht entzogen habe. Der (katholische) Bischof von Trier, Stephan Ackermann, nahm in seiner Predigt Bezug auf einen Text aus Hesekiel 37, in dem Gott die Vereinigung Israels verheißt. Auch für Deutschland sei dieser Traum von der Vereinigung vor 20 Jahren Wirklichkeit geworden. „Der Mut, die Beharrlichkeit und die Friedfertigkeit vieler haben dazu beigetragen. Nicht zuletzt waren es die Kerzen und Gebete von Christen.“

Niedrigwasser auf der Oder – Binnenschifffahrt gefährdet

2009/10/01

Der trockene Spätsommer könnte aus Sicht des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde langsam den Gütertransport auf der Oder gefährden.

„In Frankfurt (Oder) haben wir zurzeit einen Pegel von rund 1,50 m und damit eine Fahrrinnentiefe von knapp einem Meter. Da wird die Fahrt von Güterschiffen schwierig“, sagte der stellvertretende Amtsleiter Sebastian Dosch gegenüber dpa.

Die niedrigen Pegel im Oder-Unterlauf behinderten vor allem polnische Schubschiffe. „Wir können an den Wasserständen aber nichts ändern, weil wir bis zur Oder-Mündung keine Staustufen haben“, erläuterte Dosch. „Die 1500 Buhnen am Ufer engen den Flussquerschnitt nur stellenweise ein, so dass sich ein stabiler Wasserstand in der Fahrrinne ergibt.“ In Hohensaaten (Märkisch-Oderland) sei die Fahrrinne 1,20 m tief und im Verbindungskanal vor der Schleuse sogar nur noch 80 cm. „Das reicht nicht mehr“, meinte Dosch.

„Güterschifffahrt kann man eigentlich nur ab 1,20 m Wasserstand wirtschaftlich betreiben, sonst macht man sich den Schiffsantrieb kaputt oder gleich das ganze Schiff», erläuterte Dosch. „Allerdings wird die Schifffahrt nur bei Hochwasser eingestellt, aber nicht bei Niedrigwasser.“ Jeder Kapitän entscheide selbst, wie lange er noch fahren könne, zumal er meist tiefere Stellen im Fluss kenne als die offiziell angegebenen amtlichen Fahrrinnentiefen. „Jedes Jahr müssen wir aber polnische Schubkähne von Sandbänken freischleppen, oder sie warten auf ansteigende Fluten.“

Die Elbe führe auf Brandenburger Gebiet ähnlich wenig Wasser wie die Oder, deshalb könnten dort nur noch bestimmte Teilstrecken genutzt werden. «Auf Spree und Havel sind zurzeit keine dramatisch niedrigen Pegel festzustellen, weil die Wasserstände durch Schleusen und Wehre stabil gehalten werden», berichtete Dosch. Auf der Neiße gebe es keinen Güterverkehr, sondern dort führen nur Sportboote und lokale Fahrgastschiffe. (dpa/sm)

DVZ/29.09.2009

Neues Förderprogramm für Binnenschifffahrt

2009/10/01

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat ein neues Förderprogramm für die Binnenschifffahrt vorgestellt.

Sein Ministerium wolle «den Neubau und den Kauf von Binnenschiffen mit neuer, moderner Technologie» fördern, sagte Tiefensee in Bonn. Die modernen Schiffe leisteten einen Beitrag für die Umwelt und das Klima sowie die Sicherheit auf den Wasserwegen. Die Fördersumme von sechs Millionen Euro könne innerhalb der nächsten drei Jahre ein Investitionsvolumen von rund 120 Millionen Euro generieren. Das Programm ist bereits am 1. September in Kraft getreten.

Es sei ein «Durchbruch», dass der Bund eine solche Förderung aufgelegt habe, sagte Tiefensee, der in Bonn einen Frachter besichtigte. Eine effizientere Binnenschifffahrt bedeute Entlastung für andere Güterwege. «Es führt kein Weg daran vorbei – wir müssen die Binnenschifffahrt stützen», sagte Tiefensee. Mit dem Förderprogramm sollten vor allen Dingen kleine und mittelständische Unternehmen mit Zuwendungen von maximal 100 000 Euro gefördert werden.

THB/Montag, 21. September 2009

Ein tolles Seemansgespann:

2009/10/01

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Rainer Pinnow (48) und Sohn Robert (18) vor der MS Moira, vor Anker im Mülheimer Hafen. Foto: Käsmacher

Köln – Pfiffiger Binnenschiffer Kapitän fesselt Einbrecher mit Seemannsknoten

Von HENDRIK PUSCH und PETER KÄSMACHER

Eine Seefahrt, die ist lustig. Nur dann nicht, wenn man den Kapitän beklauen will. Robert zeigt das Seil, mit dem der Ganove verknotet wurde. Foto: Käsmacher Neueste Meldungen › Mehr aus Köln › Binnenschiffer Rainer Pinnow (48) hat Donerstagnacht im Mülheimer Hafen einen Einbrecher gefesselt. Ganz stilecht mit Seemannsknoten! Rainer Pinnow betreibt die Binnenschifffahrt schon in der 4. Generation und bildet gerade seinen Sohn Robert (18) zum Matrosen aus. Seit zwei Wochen liegt seine MS Moira in Köln vor Anker. Mit an Bord: Die beiden Autos vom Kapitän und einem Mitarbeiter. Und genau diese Fahrzeuge waren das Ziel eines kühnen Einbrechers (30). Gegen 4 Uhr schlich er sich auf das Hafengelände und kletterte auf den Frachter. Dann durchsuchte er den abgestellten Renault. „Dabei hat er so viel Lärm gemacht, dass ich aufgewacht bin“, erzählt Kapitän Pinnow dem EXPRESS. Denn seine Kajüte befindet sich genau unter den Autos. Der Käpt’n stürmte auf Deck. Der Ganove floh über die Reling, verknackste sich den Fuß und stürzte fast in den Rhein. „Und da hing er dann am Stahlgeländer“, lacht Pinnow. Der Seemann rief seinen Sohn. „Ich habe die Polizei alarmiert, dann haben wir dem Einbrecher an Land geholfen“, so Robert. Und ihm damit wahrscheinlich das Leben gerettet. Denn der bewegliche Steg hätte den Mann zerquetschen können. Dann kam das Tau zum Einsatz – und die verdutzte Polizei konnte den schön verknoteten und bereits vorbestraften Mann entgegen nehmen…

Mit Seemannsknoten Ganoven geschnappt (0:50)[03.09.2009]

http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/kapitaen-fesselt-einbrecher-mit-seemannsknoten_artikel_1251217097929.html