Archive for März 2010

ANDREAS braucht Hilfe

2010/03/30

Der Dampfer ANDREAS, das Flaggschiff des Historischen Hafen der Berlin-Brandenburgischen Schiffahrtsgesellschaft e.V., ist „in die Jahre gekommen“ und wird gegenwärtig liebevoll betreut.

Damit er auch zukünftig „unter Dampf“ stehen kann …

… sollte ihm geholfen werden. Hier die Verbindung:

Konto-Nr. 3121306500, Verwendungszweck: Hilfe für Andreas, BLZ 250 90300, Bank für Schifffahrt, Handel und Gewerbe e.G.

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Der Sprengel Potsdam hat eine neue Generalsuperintendentin

2010/03/28

Der Wahlkonvent des Sprengels Potsdam votierte am Samstag, den 27. März 2010, im ersten Wahlgang in der Potsdamer Sternkirche mit großer Mehrheit für die in Lehnin/Mark geborene Pfarrerstochter.

Zuerst: ein herzliches Willkommen!

In der Vorstellung am 14.03. in der St. Nikolaikirche Potsdam betonte Frau Asmus: Wir sollten nicht fragen „Wie werden wir mehr?“, sondern: „Wie werden wir deutlicher, öffentlicher, ansprechender?“

Frau Asmus wurde 1958 geboren, sie studierte Theologie und Religionswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihre erste Pfarrstelle hatte sie in St. Gotthard in Brandenburg an der Havel inne, zeitgleich war sie als Krankenhausseelsorgerin sowie als Dozentin für Seelsorge tätig. Sie hat sich im Bereich der Seelsorge und in der Begleitung von Seelsorgerinnen und Seelsorgern weitergebildet. Von 1999 bis 2004 leitete sie das Pastoralkolleg in Brandenburg an der Havel, das für die Fortbildung von Pfarrerinnen und Pfarrern zuständig ist. Ab 2005 war sie schon einmal Generalsuperintendentin – im Sprengel Cottbus. Die Generalsuperintendentin ist verheiratet und Mutter dreier Kinder.

Binnenschiff geriet in reißender Strömung außer Kontrolle

2010/03/01

 (1.3.10) Beim Beladen im Hafen von Zeil (Kreis Haßberge) ist das Binnenschiff „Leho II“, 996 ts (EU-Nr.: 02314212), außer Kontrolle geraten. Das Schiff wurde mit dem Heck abgetrieben und schlug quer. Das Schiff nahm gerade eine Ladung Getreide auf und sollte dazu entgegen der Strömung entlang der Kaimauer des Zeiler Hafens verholt werden. Gegen 17.15 Uhr liefen die Maschinen auf voll zurück, doch dann brachen die achteren Trossen, und das Schiff wurde binnen weniger Minuten mit dem Heck von der Strömung des Hochwasser führenden Mains an das südliche Ufer gedrückt. Dabei brach das Ruder ab. Mit dem Bug prallte die „Leho II“ gegen den vorderen Teil des holländischen Schubverbandes „Century II“, 2439 ts (EU-No.: 02330484), der ebenfalls im Zeiler Hafen lag und Teile für ein Kraftwerk aufnahm. Feuerwehren aus Zeil, Sand und Haßfurt waren kurz darauf an der Unglücksstelle . Ein Rettungsboot der Zeiler Wehr kreuzte ebenfalls im Hafen. Polizei- und Rettungskräfte standen bereit. Insgesamt waren 45 Feuerwehrleute mit 11 Fahrzeugen vor Ort. Dutzende Schaulustige säumten das Hafengelände. Die „Century II“ sollte mit ihren 3200 PS den quer liegenden Havaristen wieder an den Kai bringen. Doch dies scheiterte zunächst, nachdem weitere Trossen brachen, und zu allem Überfluss erlitt der Kapitän der „Leho II“ einen Schwächeanfall und musste medizinisch versorgt werden. Gegen 19.30 Uhr endlich gelang es, das Binnenschiff unter Kontrolle zu bekommen. Nun wurden Ermittlungen eingeleitet, ob Fahrlässigkeit die Havarie verursacht hat. Dem Vernehmen nach soll die aus Rumänien stammende Besatzung der „Leho 2“ schon an der Knetzgauer Schleuse und auch im Zeiler Hafen aufgefallen sein. Die „Leho II“ wurde als „Heinrich 1959 auf der Gustavsburg Schiffswerft GmbH, Mainz eraut. Seit 2008 läuft sie für die Leho BV in Nijmegen. Der Kasko der 79,5 Meter langen „Century II“ wurde 2008 bei der Shui Tian Shipbuilding, Nanjing, erbaut und bei van Wijk, Werkendam., ausgerüstet für die Ruytenboer BV (R. Ruytenberg / D. Boer) in Werkendam.

Quelle: Tim Schwabedissen