Skipper ignorierte Warnsignale – Sportboot sank bei Oppenheim

Schon wieder! Nach dem schlimmen Vorfall im Paretzer Kanal bei Potsam:

(28.3.11) Auf dem Rhein bei Oppenheim kam es am Nachmittag des 25.3. zu einer Kollision. Der Skipper eines Sportbootes übersah ein von achtern aufkommendes Binnenschiff. Er reagierte auch nicht auf dessen Warnsignale. Der Mann am Ruders des etwa acht Meter langen Kajütbootes blieb auf Kurs, woraufhin das Binnenschiff es mittschiffs rammte. Das Sportboot sackte binnen einer halben Minute übers Heck weg. Der Skipper konnte sich an den Bug des Kollisionsgegners klammern und wurde von dessen Besatzung unverletzt an Bord gezogen. Das Sportboot lag auf der Steuerbordseite knapp unter der im Fahrwasser. Die Polizei alarmierte die Feuerwehren Oppenheim und Nierstein sowie die DLRG Oppenheim. Auch das Wasser- und Schifffahrtsamt schickte ein im Oppenheimer Hafen stationiertes Arbeitsboot an die Unglücksstelle. Abgesichert wurde der Bergungseinsatz von zwei Polizeibooten. Einem Taucher der DLRG gelang es, Seile an dem Wrack zu befestigen, sodass in Richtung Ufer gezogen werden konnte. Die Feuerwehr befestigte dann ein rund 100 Meter langes Stahlseil, mit dem sie das Boot mithilfe einer Seilwinde ans Ufer ziehen konnte. Fünf Stunden nach der Kollision war das Boot geborgen. Der Eigner hatte es gerade erst nach umfangreichen Reparaturarbeiten aus der Werft geholt und wollte es in den Heimathafen bei Eich überführen.

Quelle: Tim Schwabedissen

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