Archive for Mai 2011

2011/05/13

Herzliche Segenswünsche von Havel und Spree an die Elbe in Dresden.

Advertisements

Melassetanker vor Karlsruhe auf Grund gelaufen

2011/05/11

(11.05.11) Beim Einlaufen nach Maxau ist am Abend des 9.5. ein mit über 500 Tonnen nach Karlsruhe bestimmter, mit Melasse beladener, holländischer Binnentanker auf Grund gelaufen. Versuche, das Schiff aus eigener Kraft wieder freizubekommen, sind bislang gescheitert. Am 10.5. wurde ein Teil der für die Papierfertigung vorgesehenen Ladung auf ein Leichterschiff umgepumpt, und um 10.25 Uhr kam der Tanker wieder frei. Die Hafeneinfahrt war bis dahin blockiert; der Schiffsverkehr auf dem Rhein jedoch nicht beeinträchtigt.

Quelle: Tim Schwabedissen

Binnenschiff auf der Weser zerbrochen

2011/05/02

 (01.05.11) Das deutsche Binnenschiff „Wolfram“ 1134 ts (EU-Nr.:8240076), ist am 29.4. gegen Mittag auf der Weser in Stolzenau im Landkreis Nienburg auseinandergebrochen und gesunken. Beim Beladen mit 800 Tonnen Kies-Sand-Gemisch knickte das Schiff ein, und lediglich Heck und Ruderhaus ragten noch aus dem Wasser, nachdem der Rumpf abgesackt war. Die zweiköpfige Besatzung konnte sich unverletzt retten. Nach dem Unglück bildete sich ein Öl-Wasser-Gemisch auf dem Wasser, das mit Ölsperren eingegrenzt und am 30.4. nahezu vollständig abgesaugt wurde. Bis zum Mittag konnten sechs Tonnen Öl sowie 5,5 Tonnen sonstige umweltgefährdende Stoffe aus dem Wrack abgepumpt werden. Fünf Tonnen Wasserölgemisches wurden zudem von der Wasseroberfläche aufgesaugt. Das für eine Ladung von 1100 Tonnen ausgelegte Schiff hatte bereits 800 Tonnen Kies geladen, als es auseinanderbrach und sank. Als Ursache vermutete die Polizei Materialermüdung. Eine bei einer Reparatur aufgesetzte, fünf Millimeter starke Stahlplatte an der Außenhaut könnte sich gelöst und den Wassereinbruch verursacht haben. Die Feuerwehr Stolzenau sicherte den Havaristen mit einem Greifzug, sodass er nicht weiter in die Fahrrinne abrutschen konnte. Am 2.5. sollten Taucher damit beginnen, den Umfang des Schadens zu untersuchen. Erst dann soll die Fracht aus dem Laderaum geleichtert werden. Die eigentliche Bergung könnte sich bis zu zwei Wochen hinziehen. Solange bleibt die Verladstation blockiert, und bis dahin bleibt die Weser an der Untergangsstelle nur einseitig befahrbar. Die Wasserschutzpolizei schätzte den Schaden auf etwa 150.000 Euro. Verkehrssichernde Maßnahmen wurden durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Verden durchgeführt. Die „Wolfram“ entstand als „Güstrow“ mit der Registriernummer 5-430B 1962 auf der Werft in Boizenburg/Elbe für Rudolf Loch aus Aken/Elbe. Im November1975 wurde es auf der Werft Tangermünde auf 80 Meter verlängert worden, und erhielt die neue Registriernummer 6- 503B. Die „Güstrow“ fuhr auf dem Gebiet der DDR und CSSR bis Mitte der 80er Jahre, als die Binnenreederei den Einsatzort in die BRD und Beneluxländer verlegte. 1996 führte ein Irreparabeler Motorschaden dazu, dass das komplette Achterschiff abgetrennt wurde und das Heck des Tankers „Löbau 5- 469 T“, der zur Verschrottung freigegeben war, an den Rumpf geschweißt wurde. 2000 ging das Schiff an den privaten Partikulier J. Umlang aus Hennigsdorf, der es in „Wolfram“ umbenannte und zwischen Stolzenau und Bremen einsetzte. Quelle: Tim Schwabedissen