Archive for April 2014

Hamburg: Die Flussschifferkirche fällt weiter aus …

2014/04/29

… ein „Rettungsring“ – diesmal für das Schiff selbst – ist von Nöten!

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Auf dem Foto ist das Schiff in Berlin vertäut …

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… wir erinnern uns gerne an einen schönen Gottesdienst an Bord.

Das Schiff, die „Flussi“ ist mehr als 100 Jahre alt, sagt Bernd Walter, Betriebsleiter der  M.A. Flint-Werft. Der ehemalige Weser-Küstenleichter rostet stark im Heckbereich.

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Möge Flussi bald wieder stabilisiert werden können!

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Bei der NORDWIND …

2014/04/15

…. geht’s voran. Beobachtungen vom 15. April 2014 in der DIW-Werft in Spandau:

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Acht mm dick sind die „Bleche“.

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Und das „Nachstehende“ wird dann recht bald vergessen sein.

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NORDWIND, es wird fleissig gearbeitet …

2014/04/10

Hier ein paar Fotos mit dem Stand vom 10.04.2014:

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Schiffergottesdienst auf der FRITZ-GERHARD

2014/04/06

Am Sonntag Judika hörten wir in Spandau zum Beginn des Gottesdienstes den Wochenspruch (Mt. 20,18):

Der Menschensohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.

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Vor dem Altar versammelten sich etwa 35 Schiffer mit ihren Frauen und hörten die Predigt von Herrn Pf. Jürgen Schwochow über Hebr. 13, 12 – 14.

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Er schilderte die Situation „Draussen“, die „Endstation vor der Stadt“ auf dem Berg Golgatha. Weit gefehlt, hier – und nur hier – ist der Anfang für die ganze Schöpfung, für Mensch und Tier und die ganze Erde! Mit guten Beispielen beschrieb er die (Lebens-)Bewahrung auf See, von der Kurischen Nehrung bis an Havel und Spree.

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Im festlich geschmückten Kirchsaal wurden die Worte aufgenommen und zum auf dem Keyboard, von der Organistin Frau Carina Zutz, gespielten Liedern gesungen.

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Tschüß, FRITZ-GERHARD, wir kommen gerne wieder auf Dir zusammen.

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Draußen ging das Leben weiter.

 

 

 

 

Neues von der NORDWIND

2014/04/04

Auf der DIW-Werft in Spandau beobachtet:

NORDWIND Havarie (3)

Gewalt pur!

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Unsere Havel ist unser Rhein

2014/04/02

Claire Waldoff singt: Unsere Havel ist unser Rhein

C Waldoff

Hier mit einem Klick zu hören: https://www.youtube.com/watch?v=notJiAO_Za4

Vortragslied auf berlinisch, Orchesterbegleitung.
Musik Paul Strasser, Text Harry Kornblum.

*
Berlin liegt jar nich an der Spree
und ooch nich an der Panke.
Et liegt ooch nich am Müggelsee
i wo denn — keen Jedanke.

Wenn heiß die Sommersonne strahlt,
dann liegt Berlin lang hinjeaalt
am schönen Havelstrande,
im dreck’jen Havelsande.

Und wem det Liegen nich so liegt,
der färt uffs Wasser raus,
und singt im Boote quietschverjnügt
zu seiner Paddelmaus:

||: „Unsre Havel ist unser Rhein,
und unsre Meechen die Lorelei.
Hört der Berliner ihre Dauerwellen rauschen,
möcht‘ er mit Vater Rhein nicht tauschen.“

Denn nickt ’ne Havelnixe ooch so sehnsuchtsvoll,
dann weeß er jleich, wat det bedeuten soll.
Denn wer een Meechen auf der Havel küßt,
der weeß jenau, det det keen R(h)einfall ist! :||

Mal is die Havel ziemlich schlank,
mal jeht se in die Breite,
und Berje stehn am Ufer lang
an jeder jrünen Seite.

Mal wird det Wasser uffjeregt,
wenn Wind sich in de Segel legt,
dann schaukeln alle Kähne,
wo eena sitzt mit eene.

Wem’s draußen dann zu windig ist,
der fährt ins Schilf mal rin,
dort find’t er’s sturmfrei janz jewiß
und singt dann vor sich hin:

„Unsre Havel ist unser Rhein….

Im Lenz, wenn alle Blüten blüh’n,
muß man nach Werder fahren.
Die Leute kennen nich Berlin,
die nich in Werder waren.

Der Dampfer jeht zur Havel rauf,
und auf’m Dampfer vorne drauf
da spiel’n Musikkapellen,
und zwar ‚Die Donauwellen‘.

Und wer den Wein in Werder trinkt,
der jibt wat mächtig an:
Der ist det Lebens froh und singt
– sofern er det noch kann:

„Unsre Havel ist unser Rhein,
in unserm Werder wächst unser Wein.
Der ist aus Stachel- oder aus Johannisbeeren,
und tut janz schön den Kopf beschweren…

Und wer mit Rheinwein unsern Wein verjleicht,
der find’t, det unsrer ihm det Wasser reicht.
Denn unser Wein schmeckt s o schön, det de jloobst,
der is aus Rüdesheim — und nich aus Obst!