Archive for Mai 2014

Unser Ehrenvorsitzender Herr Dr. Wattenberg feierte …

2014/05/24

… seinen 85. Geburtstag und lud dazu ein.

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So kennen wir ihn – möge es noch lange so bleiben.

Tisch

Seine große Familie und viele Lebensbegleiter aus dem öffentlichen Leben waren gekommen.

Es war eine gute Gelegenheit zum Dank – das soll auch mit diesem Kurzbericht unterstrichen sein.

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Hafengottesdienst auf der SEHNSUCHT

2014/05/04

 

Liebe Besucher/innen unserer Seite, hier ein kurzer Bericht vom Hafengottesdienst in Oranienburg am 3. Mai 2014.

Bei sonnigem Wetter haben der Oranienburger Pfarrer Farack und unser Pfarrer Pfistner den Gottesdienst  auf der SEHNSUCHT von ganz „Oben“ über den Hafen gesandt.

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Begleitet vom Schifferklavier und unterstützt von der Crew des Schiffes war es für einige Hundert Besucher ein kurzer Augenblick der Gewissheit, daß wir uns keine unnötigen Sorgen machen müssen. „Macht euch keine Sorgen, denn es ist alles in Ordnung“ (Mt. 6, 25-34). Wir haben dazu eingeladen, das bei den Fahrten im Sommer selbst zu entdecken. Dazu wurde der Segen Gottes am Schluss von uns übermittelt.

Und: Die Einladung für das nächste Jahr steht bereits – Sie, liebe Leser/innen sind dann auch (wieder) dabei?

http://www.moz.de/galerie/videos/g3/72214/203878/

Oranienburg. Hans-Dieter Zander, dem man die Seetauglichkeit ob des Schifferhemdes, der gesunden Gesichtsfarbe und der Kapitänsmütze ansieht, ist dann wieder zwischen den 30 Liegeplätzen und dem Reisemobilstellplatz unterwegs. Nicht nur als Reiseführer, als Organisator oder Auskunftei.

Seit 2009, als der Hafen zur Laga eröffnet worden war, hat er eine Menge Wassersportler oder Weltenbummler kennengelernt. Im Vorjahr waren es 7000 Männer und Frauen, die er begrüßen konnte. Die Wassersportler kommen aus vielen Ländern, auch denen ohne Uferkante. Sie haben ihre Boote irgendwo, zum Beispiel an der Ostsee, dauerhaft festgemacht. Doch sobald die Sonne scheint, drängt es sie auf Flüsse und Seen. Das sind Holländer, Schweizer, Engländer, Franzosen, Russen. Sogar ein Boot mit Heimatadresse New York legte an. Dank der Wassertiefe von zwei Metern und der Anliegerlänge von 20 Metern können auch große Pötte „den Anker werfen“. Meist aber, so Zander, sind es Boote für den „Hausgebrauch“. (Quelle: MAZ)

Alte Schiffe, Shantys und eine Auszeichnung beim Oranienburger Hafenfest

„Ein Käptn und sein Maschinese“

Viele Besucher hatte es vergangenen Sonnabend zum Schlosshafen gezogen, sie bestaunten alte Schiffe aus dem Berliner Museumshafen, bissen in Fischbrötchen und lauschten den Gesängen diverser Chöre, ob Shanty oder Volkslied.

Maschinist Peter (l.) und Käptn Günther hatten beim Hafenfest am Sonnabend viel zu erzählen.
Quelle: Fritz Hermann Köser

Oranienburg. Der Bart ist weiß-grau, das Gesicht zerfurcht, den Kopf ziert ein Matrosen-Käppi. Peter fällt auf beim Oranienburger Hafenfest, fast sieht er so aus, als hätte er öfters Kap Hoorn umrundet.

Nur sein „Schiff“ macht einen eher wenig seetauglichen Eindruck. Dafür wirkt das Mini-Boot umso nostalgischer, schon wegen seines alten Schornsteins.

Neben ihm steht sein Kumpel Günther. Die einstigen Berliner, die nun in Vehlefanz leben, hatten die Nussschale gebaut, zwei Jahre lang, extra für das Hafenfest. Die Befehlskette ist klar. „Er ist der Käptn, ick der Maschinese“, berlinert Peter. Sie sind von Anfang an dabei, gehören mit ihrem Boot nun fast zum Hafenfest-Inventar.

„Man hatte uns zum ersten Mal doch Oldtimerschiffe versprochen“, erklärt Peter. Die Kähne waren zwar alt, nur qualmen taten sie nicht. Da haben wir eben selber ein Dampfboot entworfen, sagt er weiter. Zum Beweis steigen beide ins Boot und tuckern eine Runde. Mit reichlich Volldampf.

Viele Besucher hatte es vergangenen Sonnabend zum Schlosshafen gezogen, sie bestaunten alte Schiffe aus dem Berliner Museumshafen, bissen in Fischbrötchen und lauschten den Gesängen diverser Chöre, ob Shanty oder Volkslied.

Zwar wurde das Areal bereits am Januar von der Irma-GmbH als „Top-Platz“ ausgezeichnet, doch das Hafenfest sei ein würdiger Anlass für die offizielle Ehrung vor Publikum, so Jürgen Dieckert von der Irma GmbH. Boote und Wohnmobile, sie verbinde so manches, erklärt er. So sattelten nicht wenige Yachtbesitzer altersbedingt auf einen fahrbaren Untersatz um.

In Oranienburg stimme einfach alles, lobt er. Der Platz sei aufwendig und großzügig gestaltet, es gebe persönliche Betreuung durch den Hafenmeister oder seinen Stellvertreter. Zudem sei die Lage optimal, Attraktionen wie das Schloss befänden sich in unmittelbarer Nähe.

Top-Platz am Schlosshafen

85 Wohnmobil-Plätze hat die Irma-GmbH in Deutschland bisher mit „Top-Platz“ ausgezeichnet. 100 sind insgesamt geplant. Die Irma-GmbH ist ein Zusammenschluss diverser Touristik-Anbieter mit Sitz in Nürnberg, Ziel ist gemeinsames Marketing.

85 Wohnmobil-Plätze hat die Irma-GmbH in Deutschland bisher mit „Top-Platz“ ausgezeichnet. 100 sind insgesamt geplant.

Die Irma-GmbH ist ein Zusammenschluss diverser Touristik-Anbieter mit Sitz in Nürnberg, Ziel ist gemeinsames Marketing.

Rundfahrten konnten die Besucher auf der „Jimmy“, einer alten Barkasse von 1934, machen. Die „Canopus“ von 1920 war auch dabei.

Kein Wunder, dass manche Besucher länger bleiben als geplant. So wie die beiden Hamburger Ehepaare. Die Freunde wollten eigentlich auf dem Weg zur polnischen Ostseeküste nur einen Tag in Oranienburg verweilen. „Daraus wurde nun eine ganze Woche“, sagt Linda. Das habe sich schon wegen des Hafenfests gelohnt, findet sie. Dort sind auch eingefleischte Landratten willkommen. Wie dröhnt es so schön aus den rauen Männerkehlen des Shanty-Chors aus Berlin-Reinickendorf: „Sind auch nicht alle zur See gefahren, mit dem Herzen sind sie dabei.“

Von Fritz Hermann Köser (Quelle: MAZ)