Templin: Ökumenischer Stadtfestgottesdienst auf dem Marktplatz

Am 3. Sonntag nach Trinitatis, 21.06.2015, wurde auf dem Templiner Marktplatz ein gut besuchter ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Veranstalter und Ausrichtende waren die Ev. Kirchengemeinde Templin mit ihrem Pfarrer Ralf-Günther Schein und die kathol. Pfarrgemeinde Templin mit ihrem Pfarrer Thomas Höhle.
Schild

„Bei Dauerregen findet der Gottesdienst in der Maria-Magdalenen-Kirche statt“, hieß es in der Einladung – davon brauchte nicht Gebrauch gemacht werden!

Ch R

Unser Schiffermissionar Christian Roensch predigte zum Thema „Segel setzen“. In der Predigt ging es um „Stürme auf See und Stürme im persönlichen Leben“.
Hier eine kurze Zusammenfassung der Predigt:
Damals beim Grenzübergang Bornholmer Straße, bei der Frage nach dem Beruf die Antwort: „Schiffsbetriebstechniker“.
„Na, da haben sie sicherlich schon manchen Sturm erlebt, oder?“
Stürme auf See und Stürme im Leben.
Manch Wassersportler, Kanute, Ruderer, Segler oder Motorbootfahrer wird ganz sicherlich auf den Gewässern, hier rund um Templin, auch schon die eine oder andere stürmische und brenzlige Situation erlebt haben.
Unser Leben ähnelt manchmal dem der Jüngern Jesu:
Wir müssen aufbrechen, fort aus der bekannten Gegend, weg von den Menschen, die uns vertraut sind und die wir lieben.
Zugleich sind da Hoffnung und Vertrauen, die gewachsen sind in den guten Erfahrungen meines Lebens:
Ich spüre die Hand, die mich hält, das ermutigende Wort, das meine Zweifel durchdringt, die Zusage:
Ich bin mit dir in allem, was du tust.

im boot

Anfangs geht alles glatt. Die Handgriffe, die auf dem Schiff zu verrichten sind, sind gut eingespielte Routine.
Doch plötzlich kommt ein schwerer Sturm.
Das Schiff meines Lebens wird zur Spielball der tobenden Gewalten.
Es schlingert hin und her.
Ich kann es nicht mehr halten.

Gemeinde

Es läuft aus dem Ruder, weil andere Kräfte stärker sind als ich. Mit Wucht trifft mich die Nachricht von der unheilbaren Krankheit oder dem plötzlichen Tod eines Freundes.
Wo bist du Gott? Ich möchte deine Nähe spüren, Hilfe und Geborgenheit erfahren.
Lass mich nicht allein in meiner Angst!

vier

Dann geschieht es doch: Jesus ist da. Sturm und Wellen müssen aufhören zu toben. Plötzlich wird es ganz still und das Schiff meines Lebens fährt wieder ruhig dahin.
Du bist nicht allein dabei. Ich bin mit dir in allem, was du tust und was dir geschieht.
Wir glauben, dass DU es tun kannst und willst, – Herr, hilf unserem Unglauben!

Amen.

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